Soft Bounce vs. Hard Bounce

von | 18 Okt 2020 | E-Commerce, Marketing

Einleitung

Das Wort „Bounce“ findet sich nicht nur in Ballsportarten wieder. Auch im E-Mail-Marketing nutzt man diesen Begriff, um das Verhalten von elektronischen Nachrichten, meist Newsletter, zu beschreiben. Speziell geht es um die Zustellbarkeit dieser Nachrichten.

keine Zustellung, zeitweise = Soft Bounce

keine Zustellung, endgültig = Hard Bounce

Die Wörter „soft“ und „hard“ sind hier bewusst gewählt. „Soft“ spiegelt einen Zustand wider, der flexibel ist, weich, mit einem sanfteren Aufprall, den man abwenden kann durch einen erneuten Versuch. „Hard“ ist fest und einschlagend, der „Ball“ kommt mit großer Wucht zurück und man kann nicht viel tun, um den Ball zurückzuschlagen.

Soft Bounce

Für den Versand eines Newsletters hast du im Voraus E-Mail-Adressen gesammelt. Unter diesen Daten können sich Empfänger befinden, deren Postfächer vielleicht voll sind oder die im Urlaub sind und dies mit einer Abwesenheitsnotiz vermerkt haben. Diese E-Mail erhältst du zurück, aber der Grund ist nur vorübergehend, also ein Soft Bounce. Wenn du ein geschicktes Programm für den Newsletter-Versand hast oder sogar manuell die Nachrichten verschickst, kann die Zustellung erneut versucht werden, wenn das Hindernis nicht mehr existiert.

Ein Soft Bounce kann auch in einen Hard Bounce umgewandelt werden, wenn die Zustellung mehrfach nicht erfolgreich war. So kann man es sich mit dem Ball vorstellen, der immer wieder aufprallt und an Geschwindigkeit gewinnt. Irgendwann ist der Aufprall zu stark.

Hard Bounce

Liegt es aber zum Beispiel an einer falschen E-Mail-Adresse mit Schreibfehlern oder einem nicht mehr bestehenden Empfänger, kommt die E-Mail zurück und eine Zustellung ist nicht möglich, somit ein Hard Bounce.

Wichtig ist den Hard Bounce bei E-Mail-Adressen zu erkennen und diese Empfänger aus der Verteilerliste zu nehmen. Hohe Zahlen im Hard Bounce werden oft mit Betrügerfirmen verglichen, die ihre Empfänger nicht überprüfen und willkürlich tausende E-Mails verschicken. Diese werden als „Spam“ gekennzeichnet und landen automatisch in deinem Spam-Postfach, auch Block Bounce genannt. Der Ball landet vorher im Aus und du kannst keinen Punkt machen. Dies möchtest du für deine Nachrichten natürlich nicht. Also sorge für eine geringe Hard Bounce Rate.

Die Gemeinsamkeit

Es ist jedoch zu empfehlen alle Bounce Rates klein zu halten, deine Newsletter-Kampagne soll schließlich erfolgreich sein mit vielen Klicks und größerer Wahrscheinlichkeit eines Verkaufs. Deine Auswertung soll anschließend genau sein und dir helfen bei der Optimierung. Dies sind Faktoren, die du beeinflussen und meist selbst beheben kannst. Und wenn der Erfolg immer noch ausbleibt, schaust du dir eventuell die Gestaltung deiner Inhalte an.

Quellen

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